Züchterecke
Hier findest du: Formulare - Dokumente - Wissenswertes
An unsere Züchter und Deckrüdenhalter:
- Wir haben den Zuchtstätten-Details die Information hinzugefügt ob in der Zuchtstätte ein Deckrüden lebt. Bitte kontrolliere deinen Eintrag und melde fehlende Infos an die Webmasterin s.klossner@spitz-club.ch
- Bilder für die Züchter-, Welpen- und Deckrüdenliste: Es sind noch viele Einträge ohne Bilder. Bitte sendet eure Bilder im 1x1 Format oder so zuschneidbar an: s.klossner@spitz-club.ch
Forschungsprojekt der Uni Bern:
Einfluss der Miniaturisierung auf das Gehirn
Viele haben den Beitrag bereits in der Tagesschau gesehen. Es wurde über die CM/SM-Studie bei Kleinhunderassen berichtet. Vielleicht hat euch überrascht, dass die Studie derzeit nur noch mit dem Spitz weitergeführt wird. Wir vom Vorstand haben deshalb direkt bei Frau Dr. Hubler nachgefragt und möchten euch die Hintergründe erläutern.
Die Studienleitung hat das Projekt so angepasst, dass momentan ausschliesslich Spitze untersucht werden. Der Grund dafür ist folgender: Für eine wissenschaftlich solide Auswertung braucht es zwingend auch gesunde Hunde als Vergleichsgruppe. Beim Spitz ist dies aktuell möglich, da diese Rasse verschiedene Grössen und Ausprägungen umfasst – und somit auch gesunde Tiere. Es gibt laut Studienleitung hingegen andere kleine Hunderassen, in denen nahezu alle untersuchten Hunde betroffen sind, sodass keine ausreichende gesunde Kontrollgruppe gebildet werden kann.
Gerade die anderen Varietäten, auch die Kleineren, des Spitzes weisen noch gesunde Tiere auf, was für die Auswertung der Studie entscheidend ist. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, können uns die Forschenden konkrete Empfehlungen geben, worauf wir in der Zucht künftig achten sollten, um gesunde Kleinhunde zu züchten.
Auch wenn der Fokus der Studie aktuell den Eindruck vermitteln kann, der Spitz sei besonders stark belastet, entspricht dies nicht der Realität. Der Spitz gilt weiterhin als sehr gesunde Rasse. Seine Variabilität macht ihn zu einer wertvollen Grundlage für die Forschung – das bedeutet jedoch nicht, dass er insgesamt kränker wäre als andere Rassen.
Darum unsere grosse Bitte an euch: Bitte stellt eure Spitze – insbesondere auch Zwergspitze – der Universität Bern für die Studie zur Verfügung. Gerade bei den Zwergspitzen gibt es bislang kaum nicht betroffene Hunde, weshalb zusätzliche Daten hier besonders wichtig sind. Nur wenn genügend Tiere untersucht werden, kann die Studie erfolgreich abgeschlossen werden und wir erhalten belastbare Erkenntnisse, die für die Zukunft, die Zucht und die Gesundheit unserer Spitze entscheidend sind.
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Flyer_Studie-Uni Bern | 151 KB |
NEU ab 1. Juli 2024 - DNA-Hinterlegung für alle in der Zucht stehenden Hunde
(Gemäss Art. 3.2.1 Abs. 2 ZRSKG) Beschluss der DV 2024)
Das wichtigste:
- Für alle in der Zucht stehenen oder zukünftigen Zuchthunde - Bestehende DNA-Hinterlegungen (Blut vom Tierarzt abgenommen und abgeschickt) werden akzeptiert und können als Pdf an die SKG gesendet werden.
- Hier findet ihr ein Merkblat, Häufige Fragen und den Link zum Downlod des Laboklin-Untersuchungsformulars: https://www.skg.ch/zucht/gesundheitsvorsorge/vorsorgeuntersuchungen/
Siehe auch Newsletter vom 13. Mai 2024 der SKG: https://www.skg.ch/zuchtauswahl-und-vorsorgeuntersuchungen/
Update Oktober 2025: Der Antrag wurde an der GV 2025 einstimmig angenommen, daraufhin hat die SKG die Aufnahme in unser Zuchtreglement unbegründet abgelehnt. Nach unserer Nachfrage über eine Begründung warten wir noch immer auf Antwort...
Degenerative Myelopathie (DM)
04.12.2024 (1. Beitrag weiter unten)
Zurzeit tappen wir im Dunkeln wie verbreitet das DM-Gen unter den verschiedenen Rassen und Varietäten, die der SCSp betreut, ist. Da wir vereinzelte Meldungen sehr ernst nehmen, ist der Vorstand nach sorgfältigem Abwägen, auch in Bezug auf immer mehr Druck, was Qualzucht-Vorwürfe gegen die Rassezucht betrifft, zum Beschluss gekommen einen Antrag an die Generalversammlung 2025 zu stellen. Nur so können wir uns einen Überblick verschaffen, wie verbreitet das Gen in den Spitzen ist und falls es das ist, in Zukunft dafür zu sorgen, dass nicht versehentlich zwei Träger verpaart werden. Auch wenn es bisher den Anschein macht, als ob wir unter den Spitzen keine an DM erkrankten Hunde kennen, oder wenn es erkrankte gibt, es nicht als DM erkannt wurde/wird (da sie vielleicht zu den Rassen gehören, die erst im hohen Alter erkranken, wenn überhaupt) wollen wir Verantwortung zeigen und das Bestmögliche für unsere Hunde tun um vorzubeugen.
Es sollen alle deutschen Spitze, der Japan Spitz und der Volpino Italiano nur noch mit einem Resultat Degenerative Myelopathie (DM) entweder DM (Exon 2) Genotyp N/N (frei), DM (Exon2) Genotyp N/DM (Träger) oder negativ «by descent“ (durch Elternnachweis) an die Zuchttauglichkeitsprüfung (3.1.5 Zulassungsbedingungen zur ZZP) zugelassen werden.
Bei den Verpaarungsvorschriften (Art. 4) soll bestimmt werden, dass Träger (N/DM) nur noch mit freien (N/N) oder frei durch Elternnachweis verpaart werden dürfen. Somit müssen vor einer nächsten Verpaarung auch Zuchttiere, die schon im Besitz einer Zuchtzulassung sind getestet werden.
Es steht jedem Züchter und Deckrüdenbesitzer frei, diesen Test schon jetzt durchführen zu lassen.
Da ab 1. Juli 2024 für alle in der Zucht stehenden Hunde (gemäss ZR-SKG) eine DNA-Hinterlegungspflicht besteht, kann man diesen Test gleichzeitig mit der Hinterlegung anfordern, oder falls die DNA schon hinterlegt ist, mit dieser Befundnummer einen Test per Mail bestellen (kein neues Blut einsenden). Laboklin gewährt für diverse Angebote Rabatte für Clubmitglieder. Mit dem Formular der SKG für die DNA-Hinterlegung wird dieser Rabatt automatisch gewährt, ansonsten empfiehlt es sich bei jedem Auftrag eine Kopie des Mitgliederausweises beizulegen.
Neue Studie betreffend Arthrose bei Hunden
Anfrage von Tierärztin Alma Heidari:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Alma Heidari, ich bin Tierärztin im Doktoratsstudium an der Kleintierklinik der Universität Bern und absolviere derzeit eine Studie zu Arthrose bei Hunden gemeinsam mit Prof. Dr. Franck Forterre.
Hierfür suchen wir gesunde sowie an Arthrose erkrankte Hunde für eine kostenlose vollständige allgemeine und orthopädische Abklärung durch unsere Spezialisten.
Ich kontaktiere Sie, da wir in unserer Klinik oft Röntgenbilder der Gelenke für die Zucht durchführen. Ihr Vorteil bzw. der Vorteil für die Besitzer liegt darin, dass diese im Rahmen unserer Studie vollständig kostenlos sind und, falls ein Befund sichtbar ist, eine ausführliche Beratung sowie eine Therapie besprochen werden kann.
Ich würde mich sehr über eine Kontaktaufnahme freuen, falls Sie Interessenten für unsere Studie haben! Sie dürfen meine E-Mail Adresse gerne an diese weitergeben.
Die Studienteilnahme beinhaltet eine Allgemeinuntersuchung, ein grosses Blutbild, eine orthopädische Untersuchung, eine moderne Ganganalyse auf einem für Hunde spezialisierten Laufband, Röntgenbilder von insbesondere Ellbogen und Knien, sowie ein Ultraschall der Gelenke und eine anschliessende ausführliche Beratung und falls nötig Medikation. Dies ist alles finanziell im Rahmen der Studie abgedeckt und es kommen keine Kosten auf die Tierbesitzer zu. Am Ende erhalten alle Teilnehmer ein umfangreiches Care Paket."
Alle Infos / Flyer / Timeline ⇒ Downloads
Degenerative Myelopathie – Gen gefunden beim Grossspitz
Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine Erbkrankheit. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv. Das heisst, ein Träger (Genotyp N/DM) erkrankt nicht. Im Netz findet man viele Informationen, darunter auch, dass nicht alle DM/DM getesteten Hund erkranken müssen, aber auch, dass es nicht testbare Formen von DM gibt (also auch N/N-getestete Hunde erkranken könnten) und warum es Vereine gibt, die diesen Test nicht, oder bereits nicht mehr verlangen.
Im Frühjahr wurde in Deutschland bei einer genetischen Screening-Untersuchung eines jungen Grossspitzes zufällig ein DM-Träger entdeckt, später dann weitere 2 Geschwister von aus den 7 Welpen und ebenfalls die Mutter dieses Wurfs.
Das Gen geht weiter zurück auf einen SKG-Rüden. Ebenfalls eine Schwester von ihm, die in D in der Zucht stand (Quelle: Datenbank für deutsche Spitze) wurde als Trägerin getestet.
Die Mutter (SKG-Zucht) der beiden wurde natürlich umgehend getestet und ist N/N (frei). Der Vater aus Deutscher Zucht wurde später als Träger (N/DM) bestätigt (Quelle: Datenbank Deutscher Spitze).
Innert kurzer Zeit wurden dann freiwillig sämtliche in der Zucht stehenden Grossspitze der Schweiz getestet (alle frei!). Hier schon dabei oder zusätzlich die Elterntiere der letzten 7 in der Schweiz gefallenen Grossspitz-Würfe:
Es war ein Vorteil, dass bereits von allen Grossspitzen die DNA bei Laboklin und/oder Feragen gelagert ist. Alle Laborbefunde gingen an die Zuchtwartin des SCSp.
Bisher sind dem Vorstand des Schweizerischen Club für Spitze unter den Grossspitzen keine anderen Träger als diejenigen aus dieser bestimmten Linie bekannt. Auch ist uns kein Fall von DM-Erkrankung oder ein DM/DM-Ergebnis unter Grossspitzen bekannt. In der Datenbank deutscher Spitze ist allerdings auch eine Wolfsspitzhündin (VDH) als Trägerin eingetragen, die bisher einen Wurf im VSVR hatte (Verein in dem der erste Träger entdeckt und die Untersuchungen ausgelöst wurden). In diesem Verein sind bei bisher 47 getesteten Grossspitzen nur die Mutter und 3 Welpen ihres Wurfs als Träger herausgekommen.
In der Schweiz sind total frei getestet und frei durch Elternnachweis inzwischen 51 Grossspitze.
Auch der Verein für deutsche Spitze (FCI) hat umgehend reagiert und die Zuchtzulassungen der direkten Nachkommen und Eltern von Trägern auf Eis gelegt, bis sie getestet wurden, damit es nicht zu einer Verpaarung unter zwei Trägern kommt. Zahl liegt uns hier keine vor.
Das Gen wurde jetzt zufällig gefunden und man kann noch nicht abschätzen wie lange wir damit schon züchten und es muss gut beobachtet werden. Wir sollten aber dabei nicht Kopflos in Angst verfallen, da, wie oben genannt, nicht bekannt ist ob beim Spitz eine Folge aus der Genetischen Veranlagung zu erwarten ist.
Leider wurde auf Sozialen Medien schon geschrieben, dass die schreckliche Krankheit nun auch beim Spitz angekommen sei. Das ist aus bisherigen Kenntnissen eine Panikmache, da bislang keine kranken Hunde bekannt sind und bei schon sehr vielen getesteten auch kein betroffener (DM/DM) herauskam.
Susanne Klossner (Züchterin Grossspitze), der Vorstand, dieZuchtkommission.
| Kathrin Glöckler | Wunderklingen 13 | 8215 | Hallau | +41 52 681 22 21 |
Formular für die clubinterne Wurfmeldung - zu senden innert 10 Tagen nach der Geburt
Dokumente
Wissenswertes
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2025_Gebührenliste.pdf | 155 KB |
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Alopezie | 17 KB |
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Spitz-Fellfarben-1.pdf | 1'451 KB |
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Spitz-Fellfarben-2.pdf | 1'878 KB |
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Spitz-Fellfarben-3.pdf | 1'709 KB |
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Spitz-Fellfarben-4.pdf | 1'252 KB |